Dienstag, 31. Mai 2011

Böses Blut

Böses Blut


Inhalt:
Es ist 16 Jahre her, dass drei Mädchen in einem unheimlichen Haus ein morbides Spiel um Magie und Macht ersannen und etwas Böses damit in Gang setzten. Nach all der Zeit naht nun ein grausamer April und der Albtraum erwacht aus tiefem Schlaf. Und in dieses Haus kommen nun die Geschwister John, Katherine, Catriona und Roley mit ihren Eltern, denn hier will diese typische Patchwork-Familie einen gemeinsamen Urlaub verbringen, damit sich alle einander näher kommen.
Doch vor allem die Stiefschwestern Katherine und Catriona sind sich auf heftige Weise ganz und gar nicht voneinander begeistert, zumal beide auf ihren angestammten Spitznamen „Cat" bestehen. Viel bedrohlicher ist jedoch, dass in diesem Haus offenbar „Böses Blut" eine unheilvolle Athmosphäre heraufbeschwört.
Und das Grauen zieht herauf, als die arrogante Catriona eine Kiste voller Puppen ohne Gesichter und mit leeren Augenhöhlen findet. Deren Königin Delilah entwickelt ein seltsames Eigenleben, doch noch unheimlicher sind die Kinderbücher, die noch von den früheren Besitzern hier sind, denn in ihnen sind sämtliche guten und hilfreichen Figuren mit dickem schwarzem Strich ausgelöscht worden. Aber auch eine äußere Bedrohung nährt den Horror, als der nahe gelegene Wald sich als lebensbedrohlich erweist mit bizarren Schreckensgestalten und einer Parallelwelt in einem See.
Als beide Cats dann auch noch in ihrer erbitterten Feindschaft jeweils den Namen der Rivalin dick und schwarz ausstreichen, greift des Entsetzen endgültig um sich.
Meine Meinung:
Rhiannon Lassiters gruseliger Jugendroman, der von der ersten Zeile an eine Stimmung des Unheimlichen und der Bedrohung verbreitet und vor düsterer Fantasie nur so überschäumt ist ein sehr gelungener Jugendthriller mit dem sie ihren großen und einzigen Ruhm erzielte. Der Wirbel düsterer Szenarien fesselt bis zum überraschenden Schluss. Spannung, Grusel und ein Albtraum von Zickenkrieg sorgen für ein herzhaftes Lesevergnügen mit Nervenkitzel ab etwa 12 bis 16 Jahren.

Titel: Böses Blut
Autor: Rhiannon Lassiter
Alter: 12 Jahre
Seiten: 400
Verlag: Fischer Scahtzinsel
ISBN: 978-3596852970
Preis: 15,90€
Gebunden

Freitag, 27. Mai 2011

Freitagsfüller No.01

6a00d8341c709753ef01156f545708970c

1.  Eigentlich habe ich kein Geld und trotzdem möchte ich mir ein neues Buch kaufen.
2.  Ich mag keine Hausaufgaben und unangenehme Gesellschaft.
3.  Vor vielen Jahren wäre ich fast bei einer Operation gestorben .
4.  Meine Vater kocht mir heute mein Leibgericht zum Abendessen.
5.  Ich weiß genau, dass ich heute noch mein Zimmer aufräumen sollte.
6.  Meine Zahnspange ist ein Problem.
7.  Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Mädchenabend mit Freundinnen , morgen habe ich Friseur & die lange Nacht der Wissenschaften geplant und Sonntag möchte ich ausschlafen !

Der Junge im gestreiften Pyjama

Der Junge im gestreiften Pyjama




Inhalt
Bruno lebt im Zweiten Weltkrieg. Er ist 8 Jahre alt und versteht noch nicht ganz, was vor sich geht. Er weiß nur, dass sein Vater eine wichtige Arbeit bekommen hat. Aus diesem Grund muss die ganze Familie umziehen. Nach Auschwitz. Als Bruno durch das Fenster seines neuen Zimmers sieht, entdeckt er nicht weit entfernt einen hohen Stacheldrahtzaun, hinter dem sich unzählige Menschen in blau-weiß gestreiften Pyjamas befinden. Wie gern würde Bruno sich doch hinüber schleichen und die Menschen kennen lernen, wenn möglich sogar einen neuen Freund zum Spielen finden! Doch die Eltern haben ihm verboten, das Grundstück zu verlassen.
Einen kleinen Jungen, der eines Tages ein großer Forscher werden will, hält jedoch kein Verbot zurück. Und so dauert es nicht lange, ehe Bruno sich vor dem Stacheldraht befindet, auf dessen anderer Seite ein gleichaltriger Junge namens “Schmuel” sitzt. Ein Junge im gestreiften Pyjama, der von sich sagt, dass er Jude sei.
Als dieser eines Tages seinen Vater nicht mehr finden kann, weiß Bruno, dass er seinem Freund helfen muss und verspricht, am nächsten Tag eine Schaufel mitzubringen, um sich unter dem Zaun hindurchzugraben. Außerdem ist es eine perfekte Gelegenheit die seltsame Wohngegend seines neuen Freundes kennenzulernen.
Eine verheerende Entscheidung, wie jedem Zuschauer schnell klar wird, wenn er mit ansehen muss, wie der kleine Junge sich auf die Seite des Konzentrationslagers zwängt.
Meine Meinung
Filme um und über den Zweiten Weltkrieg gibt es viele. Das Besondere an diesem aber ist die Perspektive, aus der er erzählt wird. Durch die Augen des kleinen Bruno erlebt der Zuschauer das Leben im Krieg und die Ermordung der Juden auf ganz neue Weise. Durch sein fehlendes Wissen begreift Bruno nicht, dass sein eigener Vater das KZ und die Vernichtung der Juden anleitet, dass man sich nicht mit Menschen jüdischen Glaubens abgeben darf und warum diese Menschen hinter Stacheldraht leben und leiden müssen. Verwirrt versucht Bruno sich seine eigenen – kindlich naiven – Erklärungen zu schaffen, muss sich aber jeden Tag aufs Neue eingestehen, dass doch alles anders ist, als gedacht. Furchtbarer.
Neben der Vorstellungskraft des kleinen Jungen werden dem Zuschauer aber auch Einblicke in andere Bereiche des Lebens geboten. Eine Mutter, die um ihre Kinder bangt, da sie selbst nicht ganz hinter der Arbeit ihres Mannes zu stehen scheint, die sich um ihre Tochter sorgt, die nach und nach dem Nationalsozialismus verfällt. Jeder sollte diesen Film einmal geguckt haben.
Fazit
Dieser gefühlvolle Film ist für all diejenigen zu empfehlen, die das schwierige Thema der Judenvernichtung und Konzentrationslager einmal aus einer anderen Perspektive betrachten wollen. Ein gelungener Film voller Spannung, dessen absoluter Höhepunkt das Ende ist.


Donnerstag, 26. Mai 2011

Die Auswahl - Cassia & Ky

Die Auswahl - Cassia & Ky


Inhalt:
"Nie zuvor ist eine Gesellschaft der Perfektion so nahe gekommen." Darauf sind die Menschen von Oria stolz und sie vertrauen auf "Die Gesellschaft", die alles regelt, Krankheiten so gut wie ausgerottet hat, ein langes ebenso ruhiges wie sorgenfreies Leben garantiert.Auch Cassia Maria Reyes vertraut der Gesellschaft und selbstverständlich auch dem, was ihr gerade bevorsteht: auch sie wird jetzt zu ihrem 17. Geburtstag den jungen Mann kennenlernen, den sie dann mit 21 heiratet. Die Gesellschaft hat ihn nach den genetisch idealen Voraussetzungen ausgesucht. Damit beginnt "Die Auswahl - Cassia & Ky", Auftakt von Ally Condies Zukunftstrilogie einer vermeintlich heilen Welt.Natürlich ist Cassia sehr gespannt auf den ihr zugeteilten Partner. Als jedoch ihr langjähriger Jugendfreund Xander aus der Nachbarschaft als der Ausgewählte vorgestellt wird, ist sie begeistert, denn so etwas gilt als sehr ungewöhnlich. Aber ein Zufall ist es nicht, denn Zufälle gibt es dieser Gesellschaft nicht. Fast erscheint es Cassia überflüssig, als sie den obligatorischen Chip mit den persönlichen Informationen über Xander bekommt, denn sie kennen einander mindestens so gut, wie die Gesellschaft sie kennt.Um so mehr verwirrt sie, als auf ihrem Monitor nur kurz Xanders Foto erscheint und dann vom Gesicht Kys ersetzt wird, einem Jungen ebenfalls aus ihrer Nachbarschaft. Und ab diesem Zeitpunkt beginnt die Gesellschaft für Cassia einzubrechen.
Meine Meinung:
Ally Condie drückt sich ganz auf ihre eigene Art und Weise aus. Sie hat Vorstellungen von der Zukunft, die man sich nicht mal erträumen kann. Ich finde das Buch ist ein meisterhaft gelungener Scince-Fiction-Roman, der sowohl kritisch als auch spannend ist. An manchen Stellen etwas schwer zu verstehen, dennoch würde ich das Buch ab 12 Jahren empfehlen. Ich freue mich & bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band.


Buchtitel: Die Auswahl
Buchreihe: Cassia & Ky
Autor: Ally Condie
Alter: 12 Jahre
Seiten: 453 Seiten
Verlag: Fischer Jugendbuch
ISBN: 978-384-142-1197
Preis: 16,95 €
Gebunden 

Up to Date No.01

Up to Date No.01

Als wenn ich heute morgen nicht schon müde genug gewesen war, weil ich es einfach nie schaffe um 21:30 in's Bett zu gehen, hatten wir in der ersten Schulstunde Geschichte bei Herr Sander *kotz*. Danach Latein, wo wir Tafelfußball gespielt haben und ich Meyer leider die Vokabel verraten habe, weshalb das erste Tor auch an die Jungs ging. In Kunst hatten wir die Aufgabe einen griechischen Tempel zu zeichnen, wofür ich zwei Schulstunden gebraucht habe (wenigstens muss ich nächste Kunststunde nicht mehr soviel machen). In Geographie haben wir dann einen Test über Bevölkerungswachstum geschrieben, er sah eigentlich ganz leicht aus, doch die Fragen hatten es in sich (hätte ich doch bloß gelernt!). Da ich sehr viel früher fertig war als andere, hoffe ich das war kein schlechtes Zeichen...?!
Dank dem tollen Wetter konnten meine Freundin und ich nach der Schule noch zu Starbucks gehen (machen wir eigentlich immer Donnerstags, egal ob gutes oder schlechtes Wetter...). Zuhause angekommen musste ich schon wieder los um meinen Termin beim Kiefernorthopäden nicht zu verpassen. Weil es dort dann doch wesentlich länger gedauert hat als erwartet habe ich mein Ballett Kurs ausfallen lassen, um stattdessen noch mit meiner Familie zu Vapiano zu gehen.
Ich hoffe ihr hattet auch alle einen schönen Tag ?! :)

Bree

Allein

Allein in einem Raum voller Menschen suche ich mich selbst und die passende Sprache, damit andere verstehen wie ich mich fühle. Ich schreie nach Worten - ringe nach Luft. Niemand hört mich - das Atmen fällt mir schwer. Ich fühle mich als wäre ich unter Wasser oder unsichtbar - schon lange nicht mehr da. Ohne das ich es selbst merke, grabe ich ein Loch unter mir, stürze hinab und greife nach einer Hand, die garnicht existiert.
Bree

Mittwoch, 25. Mai 2011

Worum es im Leben geht

Im Leben geht es nicht immer darum die höchste Punktzahl zu erreichen. Es geht nicht darum wie viele Menschen dich anrufen und mit wem du verabredet bist oder nicht. Es geht nicht darum, wen du geküsst hast, welchen Sport du treibst oder welches Mädchen oder Junge dich gern hat. Es geht nicht um deine Schule, deine Frisur, deine Hautfarbe oder wo du lebst. Es geht überhaupt nicht um gute Noten, Geld, Kleidung & Arbeit. Es geht im Leben nicht darum viele Freunde zu haben oder allein zu sein oder gut auszusehen, nicht darum ob du beliebt bist oder nicht. Das alles spielt im Leben keine Rolle.
Es spielt eine Rolle, wen du liebst & wen du verletzt. Es spielt eine Rolle, wie du dich selbst siehst. Es geht um Vertrauen, Glück & Mitgefühl, darum Neid & Missgunst zu überwinden & Vertrauen aufzubauen. Es geht darum Menschen so zu sehen, wie sie sind & nicht danach zu beurteilen, was sie haben. Doch man kann die Menschen nicht so sehen wie sie wirklich sind, wenn sie die ganze Zeit nur vorgeben etwas zu sein. Man kann Neid nicht überwinden, wenn sich alle nur noch für die schönsten und wertvollsten Dinge interessieren, aber am schlimmsten ist es, dass man wegen der Liebe Menschen verletzt, die es am wenigsten verdient haben... :(
Bree